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Wohngebäudeversicherung Baupreisindex

Die Gebäudeversicherung ist eine Police, die jeder Hauseigentümer besitzen sollte. Zur Wohngebäudeversicherung gehören sowohl der Gebäudeversicherungswert als auch die Berechnung des Beitrages, der für das Gebäude anfällt. Hierzu herangezogen werden sowohl der Baupreisindex als auch der Neuwertfaktor. Den Wohngebäudeversicherung Baupreisindex sollte der Interessent sich beim Abschluss des Gebäudes in jedem Fall ansehen. Zudem diese Faktoren auch einen Einfluss auf den Wert vom Haus haben. Wir klären alle notwendigen Elemente, die Sie wissen müssen.

Als Spezialisten auf dem Gebiet der Wohngebäudeversicherung wissen wir, woraus es beim Versicherungsschutz ankommt. Dabei erstellen wir einen eine individuelle Risikoanalyse und erstellen ein zugeschnittenes Angebot für Ihr Eigenheim.

Wohngebäudeversicherung – Warum sie sinnvoll ist

Wohngebäudeversicherung Baupreisindex
Wohngebäudeversicherung Baupreisindex

Die Wohngebäudeversicherung schützt den Versicherten vor sämtlichen Risiken, die durch äußere Einflüsse Schäden am Haus verursachen können. Daher wird bei einer guten Wohngebäudeversicherung eine Kombination aus drei einzelnen Versicherungen empfohlen:

  • Feuerversicherung (schützt bei Brand, Blitzschlag, Ex- und Implosion)
  • Sturmversicherung (Versicherungsschutz bei Hagel und Sturm)
  • Leitungswasserversicherung (Schäden durch Leitungswasser oder Frost, sowie andere Bruchschäden)

Eine weitere Leistung mancher Versicherungen ist ein Versicherungsschutz gegen Elementarschäden, die durch höhere Gewalt wie Erdbeben oder Hochwasser entstehen. Der Abschluss der Wohngebäudeversicherung wird von vielen Banken und Finanzdienstleistern verlangt, wenn beispielsweise eine Baufinanzierung in Anspruch genommen wird. Jedoch wird die Wohngebäudeversicherung jedem empfohlen, der ein Wohngebäude besitzt.

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Baupreisindex und Neuwertfaktor

Der Baupreisindex beschreibt die Entwicklung der Baupreise im Verlauf der Zeit, seit dem Basisjahr 2010. Der Baupreisindex wird jährlich neu festgelegt. Anhand des Baupreisindex wird zudem im Rahmen der Wohngebäudeversicherung die Versicherungssumme für die Immobilie berechnet. Der Neuwertfaktor hingegen ist ausschlaggebend für die Berechnung der zu zahlenden Prämie. Man bezeichnet diesen auch als Gebäudeversicherungswert 1914 und wird berechnet, indem man den Neubauwert durch den Baupreisindex teilt.

Dynamik hat Einfluss auf Index im Rahmen der Versicherung

Wer eine Wohngebäudeversicherung abschließt, sollte in jedem Fall darauf achten, dass eine gewisse Dynamik im Versicherungsbeitrag einkalkuliert ist. Denn neben dem ständig veränderten Baupreisindex besteht mit den Jahren eine Unterversicherung, falls es zu einem größeren Schaden, oder gar Totalschaden kommt. Daher wird jede Wohngebäudeversicherung in der Regel mit einer Dynamik ausgestattet, welche sich am Baupreisindex als auch gleitenden Neuwertfaktor orientiert. Im Falle eines Totalschadens läuft die Erstattung dann wie folgt:

  • 1. Wertentwicklung wurde im Verlauf der Versicherungszeit angepasst
    2. Neuwert wird berechnet
    3. Eigentümer erhält zunächst den Zeitwert des Gebäudes
    4. Differenz zum Neuwert wird erstattet, wenn das Gebäude neu aufgebaut wird

Daher ist es empfehlenswert, im Rahmen der Wohngebäudeversicherung eine Neuwertversicherung abzuschließen.

Die Gebäudeversicherung im Vergleich der Stiftung Warentest

Die Wohngebäudeversicherung wurde zuletzt 2011 von der Stiftung Warentest überprüft. Damals wurden Tarife für den Normalverbraucher als auch Mitarbeiter im öffentlichen Dienst ermittelt. Neben dem Baupreisindex und Neuwertfaktor spielt außerdem der Wohnort bei der Ermittlung des Beitrages eine Rolle. Die Top-5 der Normaltarife (inklusive Jahresbeitrag) waren wie folgt:

  • 1. AXA (Alternativ) – 198 – 342 Euro
    2. Grundeigentümer (Schutz 45) – 184 Euro
    3. Häger (Basis) – 213 Euro
    4. Helvetia (Basis Fest) – 180 – 267 Euro
    5. Medien (Komfort) – 218 – 236 Euro
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Unter den Elementarversicherern hatten die folgenden Anbieter die Nase vorn:

  • 1. Adler (Vödag) – 53 – 683 Euro
    2. Allianz (Optimal F) – 60 – 164 Euro
    3. Allianz (Kompakt F) – 57 – 156 Euro
    4. Alte Leipziger (XL-Schutz/XXL-Schutz) – 57 – 807 Euro
    5. Ammerländer (Classic/Exclusiv) – 60 Euro

Bei der Höhe des Zusatzbeitrages kommt es, wie bei der normalen Wohngebäudeversicherung, auf den Wohnort und die Lage der Immobilie an.

Indizien zur Berechnung

Um den Baupreisindex zu ermitteln, nutzt das statistische Bundesamt in Deutschland die folgenden Kriterien:

  • Neubau von vorgefertigten Gebäuden als auch Einfamilienhäusern
    Neubau im Bereich Tiefbau als auch den konventionellen Hochbau
    Instandhaltung
    Leistungen von Ingenieuren und Architekten

Veröffentlicht werden die Daten zum Baupreisindex dann jeweils auf der Homepage des Statistischen Bundesamtes. Der gleitende Neuwertfaktor liegt aktuell bei 16,74. Der Wert kann jedoch je nach Versicherer abweichen. Möchte man die Versicherung wechseln, ist es empfehlenswert, die Werte erneut zu überprüfen, um eine Unterversicherung auszuschließen.

Bei Wohngebäudeversicherung auf Baupreisindex achten

Die Begriffe Neuwertfaktor und Baupreisindex sollte man beim Abschluss einer Wohngebäudeversicherung kennen. Denn diese entscheiden maßgeblich über den Wert des Gebäudes. Der Baupreisindex macht den Gebäudeversicherungswert zum Gebäude aus, während der Neuwertfaktor zur Berechnung der Prämie zur Rate gezogen wird. Die Gebäudeversicherung sollte außerdem die drei Standardversicherungen für das Haus umfassen, wie oben angezeigt. Im Falle eines Schadens sind diese Faktoren immens von Bedeutung.

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