Wohngebäudeversicherung Blitzschlag

Das Wetter in Deutschland verändert sich zunehmend. Stürme, Wirbelstürme und Tornados sind inzwischen keine Seltenheit mehr. Das gilt auch für die Intensität und Häufigkeit vom Blitzen. Ein Blitzschlag ist Träger sehr hohe Energiemengen, welche jedes Material im und am Gebäude (Überspannungsschäden) beschädigen oder in Brand setzen können. Einige Schäden werden von der Hausratversicherung übernommen. Doch Außenschäden sind komplett vom Versicherungsschutz ausgenommen.

Als Spezialisten auf dem Gebiet der Wohngebäudeversicherung wissen wir, woraus es beim Versicherungsschutz ankommt. Dabei erstellen wir einen eine individuelle Risikoanalyse und erstellen ein zugeschnittenes Angebot für Ihr Eigenheim.

Versicherung im Detail

Blitzschäden müssen laut Paragraph 2 Nr. 3 VGB 2010( 1914) von allen Versicherungen versichert werden. Doch der Schutz wird aber oft auf die unmittelbare Umgebung auf Sachen beschränkt. Schäden die auf Grund von Überspannung, Überstrom oder Kurzschluss an elektrischen Geräten entstanden sind, müssen eindeutig nachgewiesen werden. Hilfreich ist es in diesen Fall, wenn eine Einschlagstelle vorhanden ist. Das erleichtert dann die Regulierung des Schadens.

Unterschied zwischen zündender und kaltem Blitzschlag

Wohngebäudeversicherung berechnen

Als zündender Blitzschlag ist dieser zu bezeichnen, der durch die große Hitzeentwicklung Sachen in Brand setzt. Durch den Schutz gegen Brandschäden, sind diese Schadenshergänge abgesichert. Ein kalter Blitzschlag verursacht keinen Feuerschaden. Doch er erhitzt das Wasser, welches in allen Gegenständen vorhanden ist. Durch die rasche Ausdehnung entstehen massive Schäden an Mauerwerk und Dachziegel. Auch hier muss der Versicherer in Haftung gehen.

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Testsieger Wohngebäudeversicherung bei Ökotest

Die Prüfer von Öko-Test haben im Januar 2015 die Anbieter der Wohngebäudeversicherung näher untersucht. Sie stellten fest, dass es unterschiedliche Niveaus bei Preis und Leistung gibt. Die Tester bemängelten bei einigen Versicherern, dass die Prämien zu hoch kalkuliert sind und dafür zu wenig Haften, wenn es zu einem Schadensfall kommt. Die InterRisk konnte mit ihrem Tarif XXL den Testsieg erringen. Dicht gefolgt von der Medien-Versicherung ( Premium, Komfort inkl. grobe Fahrlässigkeit) und Maxpool (Max-Wohngebäude Premium). Die Allianz konnte im Test nicht überzeugen.

Zu welchen Ergebnis kommt Focus Money

Im Jahr 2015 liegt leider noch kein aktuelles Testergebnis für die Gebäudeversicherung vor. Aber für das Jahr 2014. Laut dem Fachmagazin bieten die Anbieter Grundeigentümer (Pro Domo Premium), GVV Privat (Premium) und Rhion ( Wohngebäude-Plus) den besten Standard-Schutz an. Über 109 Policen wurden hier untersucht. Die Leistungen im Haftungsfall hatten über 75 Prozent Einfluss auf das Gesamtergebnis. Der Preis wurde mit 25 Prozent in die Note eingerechnet.

Blitzableiter keine Pflicht kann aber Schutz bieten

Für einen Blitzableiter besteht in Deutschland keine Pflicht zum Anbau. Nur bei öffentlichen Häusern, welche 20 Meter überragen, ist sie vorgeschrieben. Doch einige Versicherer haben eine Klausel eingebaut, welche Schutzmaßnahmen voraussetzen. Es besteht hier die Sicherungspflicht. Kommt der Versicherte dieser vertraglichen Pflicht nicht nach, kann die Versicherungssumme im Schadensfall gemindert oder ganz gestrichen werden. Ein Blitzableiter bietet einen guten Schutz für das Haus und dessen Bewohner. Die Kosten für den Anbau sind überschaubar.

HUK- Coburg

Der Versicherer bietet für die Hausbesitzer eine gute Police an. Es
wird ein 24 Stunden Notrufservice angeboten. Für die Versicherungssumme existiert keine Begrenzung. So wird eine Unterversicherung vermieden und es wird keine Leistungsminderung gefordert, wenn der Schaden grob fahrlässig entstanden ist. Laut der Versicherungsgesellschaft wird beim Neukauf oder Neubau eines Hauses ein Nachlass gewährt. Die Assekurata bewertete die Unternehmensqualität der HUK. Sie konnte im die Benotung „ EXZELLENT“ (A++) erreichen.

Am Auto indirekt versichert beim Reparieren

Viele Wissen nicht, dass auch Schäden versichert werden, welche durch die Folge eines Blitzeinschlages entstanden sind. Nehmen wir an, der Blitz bringt einen Baum zu Fall. Der zerstört die Garage des Nachbarn und beschädigt das Auto. Die Versicherung haftet hier in vollen Umfang und bezahlt die Reparatur des Autos und den Wiederaufbau der Garage.

Schäden reparieren und ausbessern

Damit die Schäden schnell repariert und ausgebessert werden können, müssen diese bei der Versicherung gemeldet werden. Ab einer bestimmten Schadenssumme wird ein spezieller Gutachter eingeschaltet, um die Summe genau beziffern zu können und um mögliche Verfehlungen des Versicherers herauszufinden. Damit keine Konflikte später entstehen, sollten nur Fachfirmen die Reparatur durchführen. Das erleichtern dann auch die spätere Haftung, wenn es um Garantieansprüche geht.

Richtig kündigen

Soll die bestehende Versicherung gekündigt werden, muss diese meist drei Monate vor Vertragsende erfolgen. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollte hier das Schreiben per Einschreiben abgeschickt werden. Auch ein Fax erleichtert den Nachweis. Ratgeber empfehlen sich die Kündigung schriftlich vom Anbieter bestätigen zu lassen. Genaue Fristen und Kündigungsbedingungen sind auch in den AGB’s des Versicherers in Erfahrung zu bringen. Ein Sonderkündigungsrecht besteht, wenn Bestandteile des Kontraktes vom Anbieter (Beitragserhöhung) geändert werden.

Gebäudeversicherung übernimmt Schäden bei Blitzschlag

Bei einem Blitzschlag haften die Anbieter der Wohngebäudeversicherung für die direkten und indirekten Schäden. Es wird in zündender und kalter Blitz unterschieden. Beide können am Haus erhebliche Zerstörungen verursachen. Besonders die Gefahr von Überspannungsschäden ist hier gegeben. Nur durch die Police kann der Hausbesitzer sich vor den finanziellen Folgen schützen.

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