Wohngebäudeversicherung berechnen

Hausbesitzer wollen den Wert ihrer Immobilie erhalten. Doch die meisten Schäden am Haus bedeuten auch enorme finanzielle Belastungen. Viele Verbraucher entscheiden sich daher für eine Wohngebäudeversicherung. Auf Grund der vielen Angebote auf dem Markt, ist es nicht leicht die Übersicht zu behalten. Im folgenden Artikel klären wir auf, was alles bei der Berechnung der Wohngebäudeversicherung beachtet werden muss.

Als Spezialisten auf dem Gebiet der Wohngebäudeversicherung wissen wir, woraus es beim Versicherungsschutz ankommt. Dabei erstellen wir einen eine individuelle Risikoanalyse und erstellen ein zugeschnittenes Angebot für Ihr Eigenheim.

Wohngebäudeversicherung berechnen: Was ist bei der Prämie zu beachten

Die Prämie ist mit das wichtigste Entscheidungskriterium für den Interessenten. Doch die Höhe des Preises sagt leider nicht über die Leistungen an sich aus. So kann es durch aus sein, dass eine vermeintlich billige Versicherung, deutlich mehr Kosten für einen Schaden übernimmt, als die Teurere. Bei der Suche nach einem passenden Anbieter ist es wichtig, ein gesundes Verhältnis zwischen Preis und Leistung zu finden.

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Testsieger in 2016

Wohngebäudeversicherung berechnen

Öko-Test hat im Januar 2015 / 2016  die Anbieter einer Gebäudeversicherung untersucht. Die Prüfer fanden zu dem heraus, dass weiterhin die Preisunterschiede zwischen den Anbietern erheblich sind. Folgende Versicherer konnten die Bestnote erhalten:

  • Anbieter Tarif
  • Interrisk XXL
  • Medien-Versicherung Premium
  • Medien-Versicherung Komfort (inkl. Grobe Fahrlässigkeit)
  • Maxpool Max Wohngebäude Premium

Wer sein eigenes Haus gegen Elementarschäden, wie Lawinen oder Überschwemmung, sollte sich für die Interrisk mit ihrem Tarif XXL entscheiden. Kein anderer Anbieter kann ähnliche Leistungen anbieten. Weniger überzeugend, aber immerhin noch gut sind die Offerten der DEVK (Premium), Basler (Ambiente Top) und Häger Versicherungsverein. Die VHV konnte im Test nicht überzeugen.

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Was bedeutet gleitender Neuwertfaktor

Über den Neuwertfaktor können die Versicherer einen Beitrag für den Antragsteller errechnen. Die Versicherungssumme hingegen wird mit dem Beipreisindex ermittelt. Es ist wichtig, die genauen Kenngrößen zu Wissen. Denn sonst droht dem Versicherungsnehmer eine Unterversicherung. Wird die Berechnung von der Versicherung falsch durchgeführt, können später Ansprüche gegen den Anbieter (Schadensfall) gerichtlich durchgesetzt werden. Hier können Sie mehr zum Thema Bedingungen für Wohngebäudeversicherung nachlesen.

Kündigung schriftlich abschicken

Eine Kündigung der Wohngebäudeversicherung sollte immer sehr genau überdacht werden. Denn so verliert der Verbraucher seinen Versicherungsschutz. Die Aufkündigung des Vertrages sollte immer schriftlich erfolgen. Es müssen die Kündigungsfristen eingehalten werden. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollte der Brief per Einschreiben mit Rückschein versandt werden. Auch ist es hilfreich, wenn vorab ein Fax mit Unterschrift abgeschickt wird.

HUK verzichtet auf Unterversicherung

Die HUK-Coburg ist ein sehr großer und angesehener Versicherer. Auch sie bieten eine Wohngebäudeversicherung an. Versichert werden alle Schäden, welche durch Feuer, Leitungswasser, Sturm oder Hagel entstehen. Die Versicherungssumme wird nicht begrenzt. Damit kann keine Unterversicherung entstehen. Auf Wunsch des Kunden kann eine Glasversicherung oder eine Elementarschadenversicherung mit abgeschlossen werden. In 2014 erhielt die HUK im Rating der Assekurata eine Bewertung von A++ für die Kategorie beste Unfall/ Sachversicherer.

Berechnung nach Wohnfläche und qm

Immer wieder gibt es Unsicherheiten im Bereich der Berechnung der Wohnfläche. Je nach Versicherer werden unterschiedliche Grundlagen zur Ermittlung herangezogen. Je nach Vertrag können so erhebliche Preisunterschiede bei gleicher Wohnflfläche entstehen. Um vor Vertragsunterschrift die genauen Formeln zu kennen, sollten beim Anbieter diese eingeholt werden.

Wann steuerlich absetzbar

Die Wohngebäudeversicherung ist für private Hausbesitzer nicht absetzbar. Auch über die Einkommenssteuer kann die Versicherung nicht abgesetzt werden. Anders sieht es bei gewerblichen Nutzern aus.Vermieter können die Kosten der Police über die Betriebskosten einreichen. Ausschlaggebend hierfür ist die Höhe der gemieteten Quadratmeteranzahl.

Provinzial arbeitet mit Bausteinprinzip

Im Gegensatz zu anderen Versicherungen, arbeitet die Provinzial (Versicherung der Sparkassen) mit einem Bausteinprinzip. Sie bietet einen Basisschutz für alle an, welche dann beliebig erweitert werden kann. Der Vorteil ist hier, dass der Versicherte sich hier genau die Leistungen heraussuchen kann, die er braucht. Bei anderen Tarifen muss der Interessent Leistungen mitbezahlen, welche er gar nicht benötigt. Aktuelle Testergebnisse für 2016 liegen bei Stiftung Warentest und Öko Test nicht vor.

Auf Mieter umlegen

Vermieter können die Kosten der Gebäudeversicherung auf die Mieter umlegen. Die Mietparteien müssen diese Umlage akzeptieren. Sie haben kein Entscheidungsrecht, was die Tarif- oder Anbieterauswahl angeht. So sollen gerade kleine Vermieter, vor ungeahnten Kosten geschützt werden. Erfahren Sie hier mehr zum Thema Wohngebäudeversicherung Blitzschlag.

Thema Versicherungssumme

Besteht der Versicherer im allgemeinen auf eine Versicherungssumme, sollte auf die richtige Höhe geachtet werden. Es bringt nichts, die Prämie durch falsche Angaben zu senken. Im Schadensfall prüft der Versicherer meist durch ein Gutachten die tatsächliche Wohnfläche. Werden hier Unstimmigkeiten festgestellt, kann der Versicherer die Zahlung der Haftungssumme verweigern. Auch kann später ein Rauswurf aus der Versicherung, wegen Betrug, folgen.

Grundlage 1914

Das statistische Bundesamt hat als Grundlage der Berechnung des Baupreisindex, das Fixjahr 1914 ermittelt. So soll über die Jahre der Wert des Hauses genau ermittelt werden. Wird ein Haus in 1960 gebaut, hat es einen anderen Wert in 2010. Bei Reparaturen, wird in aller Regel mehr Geld benötigt. Denn in 2010 sind die Kosten für die Reparatur deutlich höher, als im Jahr 1960.

Bei der Allianz

Die Allianz gilt als einer der größten Versicherer in Deutschland. Das Münchener Unternehmen bietet auf Grund seine Größe auch eine Wohngebäudeversicherung an. Laut der Allianz verzichtet man im Vertrag auf den Sachverhalt der groben Fahrlässigkeit. Wie auch andere Versicherer, wird ein Rabatt für Neubauten gewährt. Interessant ist auch, dass ein Handwerker Service angeboten wird. Der Anbieter koordiniert alle Rechnungen mit den Vertragshandwerksfirmen, um die Schäden korrekt zu begleichen. Hier erfahren Sie mehr zur Allianz.

Wie die Wohngebäudeversicherung richtig berechnen

Immobilienbesitzer sollten sich immer mit einer Wohngebäudeversicherung absichern. Denn sie übernimmt die meisten Schäden, welche durch Feuer, Hagel und Leistungswasser entstehen können. Auch kann eine Zusatzversicherung sinnvoll sein. Um den passenden Anbieter zu finden, sollten die Bewertungen der bekannten Prüfungsinstitute berücksichtigt werden. Weiterhin ist es dann wichtig, die aktuelle Wohnfläche genau zu berechnen. Mehr Infos zur Wohngebäudeversicherung erhalten Sie auch unter https://www.wohngebaeudeversicherungen-vergleich.de/

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Verweise: